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Gleichmacherei durch die Hintertür

Wieder ist die "Einheitskasse" ein Thema, Medien greifen SP-Wünsche gerne auf. Dabei wissen wir: Die Schweizer Krankenkassen sind Rekordhalter für TIEFE Verwaltungskosten (unter 5 %!). Jede STAATLICHE LÖSUNG KOSTET IMMER DAS DOPPELTE. Nicht weil der Staat dumm wäre! Aber er steht nicht unter Konkurrenz. Den Preis dafür zahlen aber nicht Beamte, sondern die einfachen Bürger/innen. Mit hohen Verwaltungskosten, desinteressiertem Gesundheitspersonal und einem bevormundenden Service. Wers nicht glaubt, soll sich in Behörden, Spitälern, Apotheken und Wartezimmern sozialistischer Staaten umsehen. Oder Zeitzeugen aus dem nahen ehemaligen Ostblock fragen.

Impressum

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Begründung zur Website:
Kollektivierungen oder Staatsmedizin sind grundsätzlich abzulehnen.
PDF Stellungsnahme santésuisse

Die Schweiz hat, im internationalen Vergleich, mit grösster Sicherheit und trotz gewisser Mängel die modernste, immer verfügbare und allen zugängliche Gesundheitsversorgung.

Die ständig wiederholte Forderung der SP nach einer Einheitskasse dient nur der SP-Eigenprofilierung – an den Verwaltungskosten der Krankenversicherer von unter 5 % im heutigen System kann man nur noch im Promillebereich was tun. Alle anderen Adminsysteme (siehe Suva, AHV etc.) sind übrigens viel teurer.

Woran das Gesundheitswesen leidet sind u.a. ein zu ausgebauter Leistungskatalog, die Preisgestaltungsregeln für Medikamente (CH/Ausland), zu viele staatliche Eingriffe, zu wenig Wettbewerb unter den Leistungserbringern, zu wenig Macht beim Preisüberwacher sowie eine recht verbreitete Selbstbedienungsmentalität vieler Versicherten, insbesondere in urbanen Gebieten. Es gibt noch viele weitere Gründe, ABER: Die medizinische Versorgungssicherheit ist weltweit einzigartig gut und die OKP-Prämien sind bei angemessenen Franchisen vergleichsweise tief. Ich sehe keinen Grund, diese Kosten via Staatsmanagement zu verteuern.

Wo kein Wettbewerb herrscht, herrschen Funktionäre.

Lahor Jakrlin
l.jakrlin@fruitcake.ch

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